FAQ - Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert eine Mitgliedschaft und was kostet sie?

Du erstellst einen Account bei Cannanas und meldest dich bei uns im Club an. Als Clubmitglied wirst du in unser Vereinsleben aufgenommen und bekommst Zugang zu unserem gemeinschaftlich angebauten Cannabis. Die Mitgliedschaft kommt mit einem Mitgliedsbeitrag der sich aus einem Grundbeitrag in Höhe von 10€ und einem Staffelbeitrag zusammensetzt. Der Staffelbeitrag richtet sich nach deiner Abnahme und Sorte. Je nach Aufwand der unterschiedlichen Sorten, kalkulieren wir mit 7€ - 14€ das Gramm. Deine Abnahme kannst du mit verschiedenen Sorten zu unterschiedlichen Mengen gestalten.

Was ist Cannanas?

Cannanas ist ein Dienstleistertool zur Mitgliederverwaltung und Vereinsorganisation. Wundere dich also nicht, wenn du auf "Mitgliedsantrag" klickst und zu Cannanas weiter geleitet wirst. Die App erleichtert den kompletten Vereinsworkflow, ist kinderleicht zu bedienen und wird daher die Basis unseres Vereinsleben abbilden. Schaue nach erfolgreicher Registrierung auch für Updates und Vereinskommunikation in die App und auch in deinen Spamordner.

Muss ich aktiv im Verein mithelfen?

Nein, bei uns besteht kein Zwang. Wir freuen uns über helfende Hände oder Nischenexpertise, grundsätzlich musst du nur soviel mithelfen, wie du möchtest.

Wie kann ich kündigen?

Du kannst deine Mitgliedschaft einfach über den Austrittsbutton in der Cannanas App aufheben. Die Kündigung ist jederzeit zum Ende des Monats möglich. Es besteht eine Mindestdauer der Mitgliedschaft von drei Monaten. Dies sieht der Gesetzgeber für Anbauvereinigungen vor, um tageweise Mitgliedschaften, zum einmaligen Cannabiserwerb, zu verhindern.

Habt ihr eine Cannabis Anbaulizenz?

Wir sind seit Oktober 2024 offiziell ein eingetragener Verein (e.V.) und haben im Juni 2025 unsere Anbaulizenz erhalten.

Gebt ihr Cannabis ab?

Ja, im Oktober 2025 startete unsere erste Ausgabe. Seitdem sind wir wöchentlich in der Abgabe und geben Cannabis an unsere Mitglieder aus.

Welche Voraussetzungen müssen Mitglieder erfüllen?

Um in einem Cannabis Club Mitglied zu werden, musst du mindestens 18 Jahre alt sein, deinen Wohnsitz in Deutschland haben und aktiv am Clubleben teilnehmen wollen. Außerdem darfst du nicht gleichzeitig Mitglied in einem anderen Cannabis-Anbauverein sein.

Welche Vorschriften müssen Cannabis Social Clubs erfüllen?

Cannabis Social Clubs müssen sich an klare gesetzliche Vorgaben halten: Sie dürfen nur für ihre Mitglieder anbauen, maximal 500 Personen aufnehmen und den Anbau sowie die Abgabe streng dokumentieren. Konsum ist in den Clubräumen nicht erlaubt, und es gelten strikte Regeln zum Jugendschutz sowie zur Sicherheit beim Anbau und bei der Lagerung.

Wie gehen Cannabis Social Clubs mit Suchtprävention um?

Cannabis Social Clubs sind verpflichtet, aktiv auf Suchtprävention zu achten. Dazu gehören Aufklärung über Risiken, ein verantwortungsvoller Umgang mit Cannabis und Hinweise auf Beratungsangebote. Ziel ist es, Konsum bewusst und sicher zu gestalten – niemand soll zum Konsum gedrängt werden.

Welche Vor- und Nachteile haben Mitglieder eines Cannabis Social Clubs?

Als Mitglied profitierst du von gemeinschaftlichem, kontrolliertem Anbau und weißt genau, woher dein Cannabis kommt. Außerdem kannst du dich mit Gleichgesinnten austauschen und Teil einer sicheren, legalen Struktur sein. Der Nachteil: Du musst dich an feste Regeln halten, kannst nicht unbegrenzt beziehen und zahlst Mitgliedsbeiträge für den Betrieb des Clubs.

Welche Behörden bewachen/kontrollieren Cannabis Social Clubs?

Cannabis Social Clubs stehen unter der Aufsicht der jeweils zuständigen Landesbehörden. In Hamburg sind das vor allem die Gesundheits- und Ordnungsbehörden. Sie prüfen Anbau, Abgabe und Dokumentation regelmäßig, um sicherzustellen, dass alles nach den gesetzlichen Vorgaben läuft.

Welche Wünsche und Forderungen haben Cannabis Social Clubs an die Politik?

Cannabis Social Clubs wünschen sich vor allem klare und praktikable Regeln, die den Alltag nicht unnötig bürokratisch machen. Dazu gehören einfache Verfahren bei Lizenzen, faire Mengenregelungen und Rechtssicherheit für Mitglieder und Verantwortliche. Viele Clubs fordern außerdem bessere Aufklärung, weniger Stigmatisierung und eine Politik, die Konsumenten wirklich auf Augenhöhe begegnet.